Das Institut
Das Institut beschäftigt sich mit dem Grundgedanken, was alles auf unserem Planeten im Sinne von Klimawandel passiert.
Diesem globalen Aspekt muss aber ebenso die Kraft des lokalen Handelns entgegen wirken.
Der Verknüpfung zwischen globalem Denken und lokalem Handeln hat sich das Institut verschrieben.
Das IWE beschäftigt sich nicht mit der Erstellung von Wetterberichten, sondern hat sich dem Feld der Auswertung von Wetterdaten verschrieben. Hierbei werden die gewonnenen Erkenntnisse verschiedensten Nutzern zugänglich gemacht.
Im Bereich der Energetik sollen Kenntnisse aus der Sensorik und den Wetterdaten zu neuen Ergebnissen bei Insellösungen in der Energieversorgung beitragen.
Das Institut besteht aus 3 Säulen
- Wetterforschung
Um den Wasserverbrauch in der Landwirtschaft effizient senken zu können, müssen Messmethoden entwickelt werden, die ein klares Bild der Werte im Boden zeichnen. Hierbei geht es darum die Pflanzen an ein Optimum zu führen, was reproduzierbar und damit allgemeingültig ist. Das Wissen um die Feuchtegrade im Boden lässt erst eine seriöse Wassereinsparung zu. Das uns umgebende Wetter beeinflusst uns tagtäglich, weshalb es wichtig ist auch langfristige Trends abzuleiten. Die Historie ist dabei genauso wichtig, wie die aktuellen Daten.
- Energetik
Bisher ist es außerordentlich schwierig Energie zu speichern, neue Wege diesbezüglich gibt es bereits. Diese neuen Wege sollen gerade für Insellösungen attraktiv dargestellt werden. Es gibt eine große Zahl an entlegenen Energiebedürfnissen, welche oft nur unbefriedigend bedient werden können – auch hier kann geholfen werden.
- Bildung
Um eine Begeisterung für ein lokales Handeln unter globalen Aspekten zu erzeugen, müssen niedrigschwellig Informationen aufbereitet werden, welche nachhaltig verfügbar gemacht werden. Integration der guten Arbeit des Projektes Spreewaldgletscher in das IWE (Kreisläufe von Wetter und Energie). Während der letzten Eiszeit schmolzen ganz plötzlich enorme Eismassen ab und bildeten das Binnendelta, was wir heute Spreewald nennen – ganz ohne Autos, Fabriken oder Kraftwerke. Den Interessenten wird vermittelt, wie sich das Wetter auf unser tägliches Leben auswirkt. Unsere Ernährung im Sinne von Nahrungsmitteln ist diesem Kreislauf sehr stark unterworfen. Alle reden von regenerativer Energie – was fantastisch ist – nur was passiert mit dem Strom einer Windkraftanlage bei Nacht, wo wenig Energie verbraucht wird und woher bekommen wir unseren Strom, wenn kein Wind verfügbar ist oder keine Sonne scheint. Sind wir bereit, uns künftig in unserem Verbrauchsverhalten Wind und Sonne anzupassen? – oder welche Alternativen gibt es dazu. Bisher sind für eine seriöse und konstante Versorgung nur Insellösungen möglich. Alle reden von Klimaerwärmung – nur was passiert, wenn die Polkappen geschmolzen sind und der Golfstrom als Heizung abreißt?
© 2012
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