Start Archiv News Obwohl es einheitlich zu sein scheint und aus eingefrorenem Wasser besteht, ist Eis nicht gleich Eis. Es ist sogar völlig ungleichförmig.

Obwohl es einheitlich zu sein scheint und aus eingefrorenem Wasser besteht, ist Eis nicht gleich Eis. Es ist sogar völlig ungleichförmig.

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Zum Beweise ein Foto vom 7. Oktober 2011 aufgenommen durch das Advanced Land Imager (ALI) bei Erdbeobachtungen der Eistypen an der Küste der Östlichen Antarktis.

Man sieht, wie hervorragendes weißes Eis die rechte Hälfte dieses Bildes ausfüllt. Es ist „festes Eis“. Der Name ist dadurch zu erklären, dass es an der Küste festhält. Dieses Eis ist dick genug, um das unten liegende Meerwasser unter seiner unendlichen weißen Masse völlig bewegungslos und unverändert zu halten.

Innerhalb des festen Eises gefangen, stehen die ewigen und schweigenden Eisberge. Sie bilden eine andere Eisform. Eisberge entstehen, wenn große Eisplatten an einander prallen. Eisberge können Zehn bis Hundert Meter dick
So fest wie die Berge auf dem Kontinent sind sie aber nicht. Wir sehen auf dem Bild, wie ein Eisberg (oben rechts), der mit Tauwasser durchnässt ist, wackelt und in Stücke bricht. Das wasserdurchtränkte Eis bekommt eine blaue Tönung.
Den Rand des schnellen Eises entlang sehen wir die Eisberge, die wahrscheinlich auf dem seichten Meeresboden aufliegen. Ihre Aufgabe ist es, das „feste Eis“ auf seinem Platz zu halten. Nur durch diese Verankerung ist im Laufe der Zeit das „feste Eis“ entstanden.

Weiter in Richtung Meer sieht man „das Packeis“, dass von Winden und Strömen getrieben wird. Es ist viel dünner als das „feste Eis“. Das lichtdurchlässige Packeis scheint im Schatten blau-grau zu sein. Das Packeis schließt ein kürzlich gebildetes Seeeis ein. Da das Meerwasser zu frieren anfängt, bildet es winzige Kristalle (frazil genannt). Obwohl die einzelnen Kristalle nur Millimeter groß sind, sind genug von ihnen sichtbar. Ständig durch Ozeanströme bewegt, erscheint das frazil häufig in feinen Strudeln. Frazil Kristalle können zu den dünnen Platten des Eises (nilas genannt) verschmelzen.

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